„Streckbetrieb“, bloß nicht Laufzeitverlängerung: die grünen Verrenkungen bei der Atomkraft – Revolverblatt.news

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Ein Teil der Grünen nähert sich offenbar einer längeren Laufzeit für die drei verbliebenen Kernkraftwerke an – allerdings sehr langsam und unter merkwürdigen verbalen Verrenkungen. Am Sonntag deutete die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt in der Sendung „Anne Will“ an, sie sei offen für den so genannten Streckbetrieb in den Atomkraftwerken. Der bedeutet: die Kernkraftwerke wechseln in einem Modus, in dem die Brennstäbe langsamer verbraucht werden. Dadurch würde etwas weniger Strom produziert, die Anlagen könnten dafür mit den vorhandenen Brennstäben über den 31. Dezember 2022 hinaus laufen. Auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) plädiert mittlerweile für einen Streckbetrieb im Kraftwerk Isar 2, von dem die Stromversorgung der bayerischen Landeshauptstadt wesentlich abhängt, sollte es zu einer akuten Gasknappheit kommen. Die grüne Rathausfraktion unterstützt Reiter bei diesem Vorstoß.

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