Demut – eine politisch missbrauchte Tugend – Revolverblatt.news

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In die Geschichtsbücher eingegangen ist die Demuts-Inszenierung am „Tag von Potsdam“, 21. März 1933. Der Reichskanzler Adolf Hitler beugte sich ehrfürchtig und bescheiden vor dem damaligen Reichspräsidenten und dem ehemaligen kaiserlichen Generalfeldmarschall Paul Hindenburg. Der Reichspropagandaminister Josef Goebbels hatte diese Szene clever und bis ins Einzelne hinein ausgearbeitet. Das Foto ging um die Welt: der demütige Brückenschlag des neuen nationalsozialistischen Deutschlands zum alten Kaiserdeutschland. Mit dieser „nationalen Erhebung“ wurde der Boden bereitet für das Ermächtigungsgesetz zwei Tage später, mit dem die Weimarer Demokratie als „kurzes Zwischenspiel“ endgültig erledigt wurde.

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